Startseite › Ratgeber › Gesundheits-Apps ohne Cloud: was lokale Speicherung bedeutet
Viele Gesundheits-Apps legen erfasste Daten auf Servern des Anbieters ab. Andere speichern ausschließlich auf dem Gerät. Der Unterschied klingt technisch, wirkt sich aber direkt darauf aus, wer die Werte sehen kann und was bei einem Gerätewechsel passiert.
Dieser Ratgeber erklärt, was lokale Speicherung praktisch bedeutet, mit Vor- und Nachteilen.
Die Daten liegen im geschützten Speicherbereich der App auf dem Gerät. Kein Benutzerkonto, keine Anmeldung, kein Server, auf dem eine Kopie liegt. Ohne Zugriff auf das entsperrte Gerät sind die Werte nicht einsehbar.
BlutdruckJournal legt sie zusätzlich verschlüsselt ab, nach dem AES-256-GCM-Standard unter Nutzung des Android Keystore Systems.
Ohne Cloud gibt es keine Synchronisation zwischen mehreren Geräten und keine automatische Sicherung. Wer sein Smartphone verliert oder die App löscht, verliert die erfassten Werte, sofern er sie nicht zuvor exportiert hat.
Das ist der ehrliche Preis dieses Ansatzes. Wer ihn zahlt, sollte regelmäßig exportieren. Die erzeugte PDF- oder CSV-Datei ist dann die Sicherung.
Es gibt kein Anbieterkonto, das übernommen werden könnte. Keinen Serverbestand, der bei einem Einbruch abfließen könnte. Keine Auswertung der Werte zu anderen Zwecken. Auf die Frage „Wer hat außer mir Zugriff?“ gibt es eine einfache Antwort: niemand.
Wie das bei BlutdruckJournal im Einzelnen umgesetzt ist, beschreibt die Seite Datenschutz bei BlutdruckJournal.
Da BlutdruckJournal ohne Cloud arbeitet, werden Daten nicht automatisch übertragen. Exportiere deine Werte vor dem Wechsel als PDF oder CSV, damit sie erhalten bleiben.
Über den Export. BlutdruckJournal erzeugt eine PDF- oder CSV-Datei mit den erfassten Werten, die du eigenständig sichern kannst, wo du möchtest.
Nein. Bei BlutdruckJournal verlassen die Daten das Gerät nicht. Es gibt keinen Server, auf dem sie liegen, und keine automatische Übertragung an Dritte.
Mit der Deinstallation werden alle lokal gespeicherten Daten gelöscht. Bereits exportierte Dateien bleiben erhalten, weil sie außerhalb der App liegen.
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BlutdruckJournal erfasst, zeigt und exportiert die Werte, die du selbst einträgst. Die App nimmt keine Bewertung, Interpretation oder Beratung vor und ersetzt keine fachliche Einschätzung. Sie ist ein Dokumentationswerkzeug und kein Medizinprodukt im regulatorischen Sinne; sie misst den Blutdruck nicht selbst, sondern hält bereits gemessene Werte fest.
BlutdruckJournal wird von Christian Sievers entwickelt und betrieben, Mediengestalter für Print- und Digitalmedien und Webentwickler aus Bad Münder am Deister. Er verantwortet Konzept, Gestaltung und technische Umsetzung von App und Website als privates, nicht kommerzielles Projekt.
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